A. Vivaldi - L'Estro Armonico Concerto No 10


Concerto N°10 RV 580 für 4 Gitarren
(original con 4 violini e vc obligato)


Die 12 Konzerte des Opus 3 "L'ESTRO ARMONICO" liessen mir viele Jahre keine Ruhe. Die Heiterkeit und Lieblichkeit der Ecksätze im Kontrast zu den tiefempfundenen und fast transzendenten Largosätzen sowie das Feuer und die Leidenschaft der vorwärtstreibenden Rhythmen versetzten mich immer wieder in den Zustand tiefer Zufriedenheit. Dazu ein Glas alten Amarone, wie schön kann doch das Leben sein! Dieses Lebensgefühl wollte ich in Gitarrenmusik umsetzen. Nach dem eingehenden Studium der Partitur der 12 Konzerte war mir klar, dies ist Gitarrenmusik. Es war nicht meine Motivation, mit Gitarren Violinmusik zu machen, sondern vielmehr ein Werk zu schaffen, welches das Original sein könnte, gerade weil es die instrumentalen Trümpfe der Gitarre ausspielt. Ich konnte meinen kanadischen Verleger für die Idee begeistern und die ganze Sammlung von 12 Heften wurde innerhalb von nur drei Monaten bei „Les Productions d’OZ“ in Québec herausgegeben.

Das Werk kann auch mit einem Gitarrenorchester und Solisten aufgeführt werden, alle Solo- und Tuttistellen sind im Arrangement markiert.

(CD Antonio Vivaldi L'Estro Armonico, Guitar Symphony St.Gallen)

Weitere Werke aus dieser Serie

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Rezensionen

Vivaldi, sempre pizzicato Streifzug durch das barocke Venedig: CD-Taufe der Guitar Symphony St. Gallen in der Tonhalle
Bettina Kugler, St.Galler Tagblatt 26. September 2006

Hineingeboren in eine Stadt der Musik und des Theaters, in eine lebendige Opernkulisse von brüchiger, leicht modriger Schönheit, in der sich Pestgeruch unter den Duft von Erdbeeren und Orangen mischt: So steht Antonio Vivaldi den Zuhörern am späten Sonntagnachmittag im Kleinen Saal der Tonhalle beinahe leibhaftig vor Augen.

Dazu genügte an sich seine Musik, für Gitarrenquintett bearbeitet von Jürg Kindle, auf CD eingespielt und nun live vorgestellt von der Guitar Symphony St. Gallen – die quirligen Allegro-Sätze, traumverloren schreitende Siciliani, federnde Gigues oder tief empfundene, die Zeit anhaltende Zwischengesänge; Miniaturarien, oft nur wenige Takte lang vor dem nächsten munteren Triolengewitter. Noch schärfer freilich werden die Bilder im Kopf nach dem imaginären Spaziergang durch das barocke Venedig zwischen den beiden Konzertteilen.

 

Venezianischer Gitarrenzauber
Ferdinand Ortner, Tagblatt 29. Januar 2008

Rheineck. Als krönendes Highlight des sonntäglichen Kulturtages der KIR (Kultur in Rheineck) erlebte ein aufmerksames Publikum am Sonntagnachmittag im Hotel Hecht ein exquisites musikalisch-literarisches Konzertprogramm.

Im Mittelpunkt des Konzert-Events stand die Aufführung von sechs der insgesamt zwölf viersätzigen «Concerti» des bedeutenden Sammelwerkes «L'Estro Armonico» von Vivaldi (1678 – 1741). Die von Jürg Kindle 1998 gegründete Guitar Symphony erfreute die atemlos lauschenden Zuhörer mit dieser wunderschönen venezianischen Saiten-Musik aus Italiens barocker Blütezeit.

Hervorragende Gitarristen
Der St. Galler Vollblutmusiker und Ensemble-Leiter entfachte dabei mit seinen professionellen Gitarre-Partnern Gabriel Meyer, Antonio Malinconico, Benjamin Scheck und Roland Müller ein Feuerwerk zauberhafter galanter Musik. Sie funkelte in glitzernder Farbigkeit und erblühte in süsser Melancholie.

 

 

Cover

A. Vivaldi
L'Estro Armonico Concerto No 10

Les Productions d' OZ Québec
DZ 556

28 Seiten

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